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Was sind die Künstlerkolonien?

"Spurensuche" durch die Norddeutschen Künstlerkolonien

Ahrenshoop - Hiddensee - Schwaan

Banner mit Bildern der Kuenstlerkolonien

Ein Leben wie gemalt

Ab 1880 enstanden in ganz Europa Künstlerkolonien in Gegenden, die von der industriellen Entwicklung noch wenig berührt waren. Norddeutschland mit seinen Mooren, Seenplatten, Wäldern, Stränden und Dörfern, in denen in unberührter Natur, die Maler lebten und wirkten, ein Leben wie gemalt. In Mecklenburg-Vorpommern verbreiten die drei Künstlerkolonien auch heute noch einen Hauch des damaligen Charme.

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Ahrenshoop

Schwaan
Als Gründer der Künstlerkolonie gilt Paul Müller-Kaempft.
1895 eröffnete er die Malschule St. Lukas, 1909 wurde der Kunstkaten Ahrenshoop als Galerie für die Maler der Kolonie errichtet.

Der Künstlerort Ahrenshoop zeichnet sich durch unterschiedliche Verknüpfungen mit den Künstlerentwicklungen der Moderne aus, die bis in die Gegenwart reichen.

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Hiddensee

Morgenlicht
Um 1900 begann das so genannte "Goldene Zeitalter" auf Hiddensee.

Oskar Kruse-Lietzenburg baute 1904 die "Lietzenburg" und Elisabeth Büchsel kam zum ersten Mal hierher.
1885 hatte Gerhart Hauptmann Hiddensee zum ersten Mal besucht. "Und ich darf sagen, dass ein Stück deutscher Geistesgeschichte damit verbunden ist.", reflektierte er später.

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Schwaan

Inselblick
Die gebürtigen Schwaaner Franz Bunke, Rudolf Bartels, Peter Paul Draewing und der Hamburger Alfred Heinsohn fanden sich um 1885 zusammen.
Sie waren die wichtigsten Vertreter dieser einzigen Mecklenburger Künstlerkolonie.

Franz Bunke ist der Durchbruch der Freilichtmalerei in Mecklenburg zu verdanken. Bartels zählt heute zu den bedeutendsten norddeutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts.

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